Wie können Mitarbeiter*innen in einer betreuten Wohnumgebung durch moderne Technologie sinnvoll unterstützt werden?

Zum Beispiel durch ein System das sicherheitsrelevante Ereignisse erkennt und die Betroffenen unmittelbar davon unterrichtet, damit angemessen und zeitnah reagiert werden kann. Im Kooperationsprojekt „Signalisierung von sicherheitsrelevanten Ereignissen in betreuter Wohnumgebung mittels energieautarker Senorik“ der Fa. Sensrec UG, der In der Gemeinde leben gGmbH und der Universität Duisburg-Essen geht es genau darum.

Im Mittelpunkt der Entwicklung steht das Robotersystem SEPP (self-programing-plattform). Es agiert in häuslicher Umgebung völlig autonom. Mit Hilfe von Ultraschallsensoren und Mapping-Algorithmen nimmt es eine dynamische sowie statische Kartierung des Wohnraums vor. Es verfügt über eine eigene Aufladestation sowie Bildverarbeitungs- und Tiefensensoren. Sechs integrierte Schallsensoren schlagen bei einem definierten Geräuschpegel Alarm. Des Weiteren agiert er als zentrale Steuerungseinheit für so genannte Stand-Alone-Sensorik. Das können energieautarke Sensoren an Türen und an der Kochstelle sein, die durch intelligente Algorithmen sicherheitsrelevante Ereignisänderungen erkennen und per Funktechnologie an SEPP melden. Die Arbeit eines Menschen, soll und kann SEPP nicht ersetzen, aber er kann sie bedeutend einfacher machen.