Uni Seminar mit dem PIKSL Labor trägt Früchte: Teilnehmende erarbeiten Bildungsmaterialien zu Künstlicher Intelligenz

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Hannover
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Im Seminar: Gruppe präsentiert ihre Ergebnisse

Im Wintersemester 25/26 veranstalteten das Institut für Sonderpädagogik der Leibniz Universität Hannover, die Hannoverschen Werkstätten und das PIKSL Labor gemeinsam ein Seminar unter Leitung von Dozentin Dr.in Wiebke Curdt zum Thema Lernen mit digitalen Medien mit Menschen mit Lernschwierigkeiten und besonderen Unterstützungsbedarfen.

Begleitet vom Fachwissen des PIKSL Labors lernten und arbeiteten rund 40 Studierende des Masterstudiengangs Sonderpädagogik und Beschäftigte der Hannoverschen Werkstätten gemeinsam zu unterschiedlichen Themen der digitalen Welt, unter anderem: Smartphone, tablet & Co. kennenlernen, Suchmaschinen ausprobieren, Apps erproben und Künstliche Intelligenz erkunden. Besonderes Augenmerk galt Webseiten in leichter Sprache, Barrierearmut im Internet und von Apps sowie deren Unterstützungspotential im Alltag.

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Workshop zu Barrierefreiheit im Netz

Das Seminar bot Informationen rund um Digitales, Workshops und Experimentierphasen, in denen Apps, Tools, Künstliche Intelligenz und Geräte ausprobieren werrden konnten. Die intensive Zusammenarbeit trug Früchte: Gemeinsam erstellten die Teilnehmenden „OER“ (Open Educational Resources) Materialien, offene Informations- und Bildungsmaterialien, mit dem Schwerpunkt KI: Einsatzmöglichkeiten, Risiken und sinnvolle Apps für Menschen mit Beeinträchtigung.

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Kleingruppe erprobt die neuen Bildungsmaterialien

Diese Ergebnisse weckten auch das Interesse der Akademie für Rehaberufe der Lebenshilfe, Landesverband Niedersachsen e. V.: In Zusammenarbeit mit der Universität Hannover und dem PIKSL Labor veranstaltet die Akademie am Montag, 16. März, 9.30 bis 16 Uhr, Nordring 8 G, ein Tagesseminar zum Thema KI für Menschen mit Beeinträchtigung. Hier gibt es mehr Informationen über diesen Mit-Mach-Tag „Kann die KI, was ich will?“.

Die Zusammenarbeit mit der Universität Hannover im Wintersemester erlebte Pia Eismann, Laborleiterin des PIKSL Hannover, als durchweg positiv: „Es war sehr schön, wie offen alleTeilnehmenden untereinander und den Themen gegenüber waren. Auch die Gruppenarbeiten klappten sehr gut, so dass gemeinsam Neues geschaffen werden konnte.“ Ein Teilnehmer fasste die Stimmung zusammen: „Die Atmosphäre war so schön, ich möchte gar nicht, dass es vorbei ist.“

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Effektive Zusammenarbeit: Pia Eismann, PIKSL Laborleitung, Jesco Schrader, Pädagogischer Leiter des PIKSL, Dr.in Wiebke Curdt, Universität Hannover

Insgesamt war es ein außergewöhnliches Seminarformat, sowohl für die Studierenden, die ein Seminar in einer Werkstatt für Menschen mit Beeinträchtigung und mit diesen besuchten, als auch für die Werkstattbeschäftigten, die mit den Studierenden zusammenarbeiteten und auch die Uni kennenlernen konnten. Beim Feedback waren sich alle Teilnehmenden einig, dass es eine große Bereicherung war und viel Freude bereitet hat.

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