PIKSL bei EASPD Konferenz in Bulgarien

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PIKSL Management

Im Rahmen der EASPD Konferenz zum Thema “Social Economy as an Effective Model for Social Inclusion – Social entrepreneurship, social services, employment” reiste Dr.Marius Mews auf Einladung nach Varna in Bulgarien. Die Konferenz beschäftigte sich mit Inklusion auf ganz verschiedenen Ebenen, die von der täglichen Arbeit engagierten Personen und Organisationen bis zur Europapolitik reichte. Bei Betrachten der Bilder versteht man, warum in einer der eröffnenden Reden gesagt wurde, dass es schon eine sehr außergewöhnlich motivierte Gruppe an Menschen bedarf, um eine ganztägige Konferenz in unmittelbarer Nähe zum sonnigen Strand durchzuführen.
Für sonnige Momente am Strand war für PIKSL während der Konferenz aber auch gar keine Zeit. Wir waren gleich doppelt vertreten. In einer Poster-Ausstellung von innovativen Projekten aus ganz Europa haben wir die gesamte Arbeit von PIKSL auf einer einzigen Seite zusammengefasst. Dank des Organisationsteams der Konferenz konnte dieses Poster sogar auf Bulgarisch übersetzt und ausgestellt werden. Hier ist die Englische und hier die Bulgarisch Version zu finden.

Als einer von drei Vortragenden präsentierte Marius außerdem die Arbeit von PIKSL in dem Workshop zum Thema „How social enterprises can transform occupational services into social economy”. Um allen Teilnehmenden der Konferenz die Möglichkeit zu geben an dem Workshop teilzunehmen wurde er zweimal hintereinander durchgeführt. Streng genommen hatte PIKSL also sogar drei Auftritte in Bulgarien 😉

Die anschließenden Diskussionen haben wieder einmal klar gemacht, dass PIKSL an der richtigen Sache zur richtigen Zeit arbeitet. Offen, vernetzt und auf die Stärken konzentriert kann gemeinsame Produktivität zwischen Menschen mit und ohne Behinderung erreicht und Mehrwerte für alle geschaffen werden. Besonders bereichernd war die Auslandsreise aber vor allem, weil die anderen Vortragenden mir wieder viel Inspiration für die eigene Arbeit gegeben habe. Es war spannend zu hören, wie Arend Pieterse erläuterte, mit welchen Veränderungen cedris es in den Niederlanden zu tun hat, um die angestrebte und teilweise bereits vollzogene Abschaffung der Werkstätten für Menschen mit Behinderung zu bewältigen.
Absolut beeindruckend waren die zahlreichen Unternehmensgründungen und die umfassende sozialen Wirkung von Irad Eichler aus Israel, der die Shekulo Tov Group vor Ort vorstellte. Neben der Hall of Fame der eigenen Projekte, war er sich aber auch nicht zu schade eine Liste der größten „fuck-ups“ zu präsentieren. Eine erfrischende Art der Fehlerkultur von der auch wir sicher noch lernen können. Die Gespräche aus dem Workshop haben sich noch bis in den späten Abend beim gemeinsamen Gala Dinner fortgesetzt.
Die wohl prägnanteste Aussage, die bei mir hängen geblieben ist kam dabei von Irad Eichler, der frei übersetzte sagte: „Wenn die vorhandenen Regeln und Systeme Dich und viele um Dich herum frustrieren und sich nicht zum Besseren verändert, dann sei der erste der ein Drama auslöst“. Ein Gedanke, der mich auch heute, einige Monate nach der Konferenz noch beschäftigt und motiviert. Wir bedanken uns für die Einladung und Kostenübernahme durch die EASPD und bei den zahlreichen Teilnehmenden für inspirierende Tage in einer für eine Konferenz tolle Kulisse.

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