Am 18.05.2026 folgten Helen, Nils und Marius der Einladung der Aktion Mensch Stiftung und präsentierten auf der re:publica erste Ergebnisse und Zukunftspläne unseres KI-Projekts K.I.T.T..
Die re:publica ist eine der bedeutendsten Konferenzen der digitalen Gesellschaft in Europa. Seit 2007 kommen in Berlin zentrale Stimmen aus Politik, Medien, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um über digitale Entwicklungen und gesellschaftliche Zukunftsfragen zu diskutieren. Auch 2026 war die Liste prominenter Sprecher:innen lang: Philipp Amthor, Bärbel Bas, Michel Friedman, Daniel Günther, Dunja Hayali, Eckart von Hirschhausen, Heidi Reichinnek, Raul Krauthausen, Marc-Uwe Kling, Kevin Kühnert, Ricarda Lang, Karl Lauterbach, Angela Merkel, Luisa Neubauer, Ingo Zamperoni …
und Helen Rademakers, Marius Mews und Nilson Athimoottil von PIKSL 😊
Gemeinsam mit zwei weiteren Projekten gestalteten wir eine Session mit einem klaren Fokus: KI Lösungen als Instrument gesellschaftlicher Teilhabe. Dabei zeigten wir, unter welchen Voraussetzungen KI Selbstbestimmung stärken kann. Mit K.I.T.T. stellten wir ein Projekt vor, das spezialisierte KI-Assistenten gemeinsam mit und für Menschen mit Behinderungen personalisiert, um alltagsnahe und vielseitige Unterstützung zu ermöglichen.
In interaktiven Formaten konnten Besucher:innen unterschiedliche Perspektiven kennenlernen, kritisch reflektieren und Impulse für die eigene Praxis mitnehmen.
Mit an Bord waren außerdem die drei Stefan(ie)s:
- Dr. Stefanie Frings vom Diakonischen Werk im KK Recklinghausen stellte K.A.P.I.E.R.T. vor, ein Projekt bei dem eine partizipativ entwickelte, KI-gestützte Lösung, die komplexe Behörden- und Verwaltungssprache in verständliche Alltagssprache und zurück übersetzen wird. Ziel ist es, Menschen mit geringer Literalität mehr Selbstbestimmung zu ermöglichen.
- Stefanie Trzecinski und Stefan Friese präsentierten den Verainfacher, entwickelt von der gemeinnützigen KOPF, HAND und FUSS GmbH. Die Anwendung ermöglicht es, Texte per Screenshot oder Foto in Echtzeit interaktiv zu erschließen – durch Fragen, Erklärungen und Wiederholungen, solange bis Inhalte wirklich verstanden sind. So werden echte Teilhabe und mehr Eigenständigkeit gefördert.
Unser Dank gilt der Aktion Mensch Stiftung für die Möglichkeit, Teil der re:publica 2026 zu sein und für die großartige Vorbereitung, Organisation und Moderation sowie natürlich für die Förderung des K.I.T.T.-Projekts.
Außerdem danken wir unserem fantastischen Session-Team. Durch mehrere gemeinsame Vorbereitungstreffen ist eine wirklich interaktive Session entstanden – und nicht einfach drei Vorträge nebeneinander.
Fotos: Rebecca Rütten, Helen Rademakers






