Düsseldorf

Bereits zum zweiten mal hat das PIKSL Labor in Kooperation mit der Firma L’Oréal einen Foto-Aktionstag in Düsseldorf organisiert: Menschen mit und ohne Behinderung mussten gemeinsam besondere Orte im Stadtgebiet aufsuchen, um dort gemeinsam ungewöhnliche Aufgaben zu lösen. Und so lief das Programm ab: Nachdem sich die Teilnehmener*innen spielerisch kennen gelernt hatten, wurden vier Teams gebildet. Jede Gruppe erhielt dann eigene Aufgaben.

Zunächst einmal musste herausgefunden werden, wo genau der entsprechende Zielort liegt. Dann standen drei Stunden Zeit zur Verfügung, um mit Bus und Bahn zum gesuchten Ort zu kommen. Dort ging es dann an die Lösung der Aufgaben. Unter anderem musste ein USB-Stick eingetauscht werden.

Eine Gruppe besuchte den Botanischen Garten. Hier befragte sie einen Biologie Doktoranten zum Thema „Interaktion zwischen Bienen und Planzen“. Ein weiterer Mitarbeiter des großen halbkugelförmige Gewächshauses, der sich als Musiker entpuppte, war bereit den Stick gegen seine eigene CD „Seasons – Les 4 Saisons“ zu tauschen.
Eine andere Gruppe sollte am Landtag einen Politiker befragen. Dieser – der ehemalige Abgeordneter Herr Dr. Kraft – gab Auskunft über seine Arbeit, und berichtete unter anderem, dass er die Kantine wegen des guten Essens immer noch häufig besuche.

Dank der Unterstützung von zwei Schulklassen, konnten über 50 Personen für ein gemeinsames Foto vor dem Landtag gewonnen werden. Anschließend konnten auf dem Fernsehturm markante Orte ausfindig gemacht werden. Die Aufgabe, sich über das kulinarische Angebot des Fernsehturmrestaurants zu informieren, wurde besonders elegant gelöst, indem der USB-Stick gegen zwei Speisekarte getauscht wurde.

Eine weitere Gruppe besuchte einen ehemaligen Lockschuppen in dem jetzt kostbare Oldtimer ausgestellt und verkauft werden. Dort tauschte sie ihren USB-Stick gegen ein Autoquartett und Gummibärchen. Eine besondere Herausforderung bestand darin, einen Pudel zu finden. Ein pudelähnlicher Hund war schließlich bereit, sich ablichten zu lassen. Obgleich die Besitzerin warnte, „der Hund beißt!“

Die letzte Gruppe hatte den Flughafen als Zielort. Dort erfuhr sie an einem Informationsschalter, welche Angebote Rollstuhlfahrer hier nutzen können. Zudem wurde der Airportseelsorger befragt. Der berichtete, dass er bei seiner Arbeit ganz verschiedenen Menschen mit den unterschiedlichsten Problemen weiterhilft. Beispielsweise denen die ihren Flieger verpasst haben, die gestrandet sind oder seelische Probleme haben. Und in der Ankunftshalle schwärmte eine heimkehrende Gruppe von ihrem Mallorcaurlaub.

Fazit: Wie schon letztes Jahr war der gemeinsam Aktionstag wieder eine spannende Herausforderung, der sich alle Gruppen mit Erfolg und Spass gestellt haben.

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