PIKSL Management

 Bereits zum dritten mal haben Christoph und Bernhard am Aktionsbündnis Teilhabeforschung (teilhabeforschung.org) in der Arbeitsgruppe „Expert*innen in eigener Sache“ mitgearbeitet. Das Aktionsbündnis Teilhabeforschung ist angegliedert an das Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos). Christoph wurde vom Bundesverband evangelischer Behindertenhilfe (BeB) als Experte angefragt und nimmt deshalb als BeB Vertreter an den Treffen teil. Bernhard darf ihn als Partner zu den Treffen begleiten.

Beim ersten Treffen in den Räumlichkeiten des SoVD (Sozialverbands Deutschland) hat sich die heterogen aufgestellte Gruppe der Experten, mit den unterschiedlichsten Arten von Behinderung, darauf verständigt für das gesamte Aktionsbündnis zu überlegen, wie partizipative Forschung gelingen kann. In der ersten Hälfte der Auftaktveranstaltung stellten sich die Teilnehmer*innen vor und berichteten über eigene Erfahrungen. Diese waren jedoch stark vom eigenen Behinderungsbild geprägt. Am Ende des ersten Treffens schlugen Christoph und Bernhard vor, dass ein Leitfaden zu dem Thema, der allen Forschenden zur Verfügung gestellt werden soll, erstellt werden müsste. Forscherinnen und Forscher hätten dann das Handwerkszeug, um partizipativ forschen zu können. Diese Idee wurde von allen Beteiligten für gut befunden. Wichtig war es der Gruppe, die Gesamtheit der Menschen mit Behinderung in den Fokus zu stellen und nicht die einzelnen, unterschiedlichen Behinderungsarten.

Das zweite Treffen fand in den Räumlichkeiten des Kellerkinder e.V. (seeletrifftwelt.de) statt. Die Kellerkinder sind Menschen mit seelischen Hindernissen, die sich im Verein organisiert  gegenseitig empowern. Hier kristallisierte sich der „harte Kern“ heraus. Es nahmen weniger Expert*innen an dem Treffen teil – dafür sagten die Anwesenden zu, weiter in der Arbeitsgruppe mitarbeiten zu wollen. Bei diesem Treffen wurde die Richtung des gemeinsamen Vorgehens geschärft. Man tauschte sich locker über verschiedene Forschungsansätze aus. Ein erster Vorschlag zu einer möglichen Leitfadengliederung wurde von Barbara Vieweg (bifos e.V.) und Eileen Friesecke (Kellerkinder e.V.) vorgestellt. In der zweiten Hälfte kam man zu dem Entschluss, dass es gut wäre, wenn einige der Teilnehmer*innen mit Impulsvorträgen den nächsten Termin bereichern könnten. Christoph meldete sich sofort und versprach einen Vortrag über PIKSL zu halten und über seine partizipativen Forschungserlebnisse zu berichten.

Christoph hat deshalb im April mit Bernhard geübt PIKSL zu präsentieren. Dies wird er als Mitarbeiter im PIKSL Skalierungsteams in Zukunft häufiger machen. Am 23 April hat er dies schon mit seinem Kollegen Torsten im PIKSL Labor eingeübt. Dort hat er interessierten Menschen aus Arnsberg anhand unserer Innovationbiographie die PIKSL Story erzählt. Diesmal sollte es jedoch ein PowerPoint basierter Vortrag werden. Diese Art des Vortragshaltens war für Christoph das erste Mal.

Am 04.05.2018 sind Christoph und Bernhard nach Berlin geflogen. In der C-Base (c-base.org), einem Ort der Kultur und Kommunikation, der von innen ein bisschen wie ein Raumschiff aussieht, traf sich die Arbeitsgruppe. Nach einem großartigen Impulsvortrag von Eileen (Danke noch einmal an dieser Stelle!), die versucht hat in einfacher Sprache soziologische Forschungsmethoden zu erklären, war Christoph dran. In seinem Vortrag hat er über die Kooperationen mit Hochschulen und Universitäten im PIKSL Labor berichtet. Nach ca. 40 Minuten endete er mit „Vielen Dank – noch Fragen?“ und erntete Applaus! Christoph hat seine Feuerprobe im Präsentieren mit Bravour gemeistert.

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