Düsseldorf , PIKSL Management

In der vergangenen Woche war Wissenschaftsministerin im Rahmen der Veranstaltung „Besprechung 2.0“ zu Besuch im PIKSL Labor. Bethel berichtet hierzu in einem Kurzbericht darüber.

„Unternehmen sollen PIKSL-Kompetenz nutzen

Nordrhein-Westfalens Wissenschaftsministerin Svenja Schulze lobte jetzt das Betheler Multimedia-Projekt „PIKSL-Labor“ in Düsseldorf. Das Labor in der Erkrather Straße ist ein Projekt der Betheler In der Gemeinde leben gGmbH (IGL). Bei ihrem Labor-Besuch zeigte sie sich beeindruckt von der Vielzahl aktueller PIKSL-Projekte, die Menschen mit Behinderung den Umgang mit digitalen Medien erleichtern sollen. Das Projekt wird von der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW gefördert.

„Es freut mich, dass viele Hochschulen in NRW das Potenzial erkannt haben und mit PIKSL kooperieren“, sagte die Ministerin bei der Veranstaltung „Besprechung 02“ im PIKSL-Labor. Zu einer inklusiven Gesellschaft gehöre auch barrierearme Technik. Sie trage dazu bei, „dass Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes Leben führen und an der Gesellschaft teilhaben können.“

Das PIKSL-Labor ist ein vernetzter Ort mit Computer-Arbeitsplätzen, an dem Menschen mit Behinderung als Experten in eigener Sache gemeinsam mit Fachleuten aus Wissenschaft und Forschung vereinfachte Anwendungen im Bereich der Neuen Medien entwickeln. Seit dem Start von PIKSL im Oktober 2011 ist eine Vielzahl an Projekten entstanden. Die Laboranten lernen dabei vor allem den Umgang mit moderner Computertechnologie im Alltag. Außerdem helfen sie zum Beispiel, die Nutzung von Skype oder Facebook unkomplizierter zu gestalten und damit auch für Menschen mit Behinderung zugänglich zu machen.

Prof. Dr. Christian Ressel von der Hochschule Rhein-Waal erläuterte gemeinsam mit PIKSL-Projektleiter Tobias Marczinzik (r.) NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze sowie (v. l.) Günter Garbrecht, Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung Wohlfahrtpflege, und IGL-Geschäftsführer Kurt-Ulrich Wiggers das Projekt „Keep in Touch“. (Foto: Kreutner)

Die aktuellsten Projekte wurden den Gästen bei der „Besprechung 02“ vorgestellt. Wissenschaftsministerin Svenja Schulz interessierte sich besonders für ein „Puzzle“, mit dem man skypen kann. In der Entwicklung befinden sich auch ein Internetportal, das schwierige technische Begriffe in leichte Sprache übersetzt sowie ein Navigationssystem, das auch Menschen mit kognitiven und körperlichen Einschränkungen von Tür zu Tür leitet.

„Menschen mit Behinderung sind oft sehr kompetent, wenn es darum geht, technische Anwendungen komfortabler zu gestalten“, stellte Svenja Schulz fest. Unternehmen wären gut beraten, wenn sie die Kompetenz des PIKSL-Labors stärker in Anspruch nehmen würden – und bei der Entwicklung von Geräten und Software auf den Rat dieser Experten zurückgreifen würden.“ (Quelle: https://www.bethel.de/aktuelles/aktuelles-detail/artikel/nrw-wissenschaftsministerin-lobte-das-piksl-labor.html?no_cache=1&cHash=51bad1dbda427166f928ed77a36b6c1b)

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