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DER PIKSL BLOG

Design Thinking

Im Rahmen des Workshops „DESIGN THINKING FOR SOCIAL INNOVATION“  des Hasso Plattner Instituts | HPI School of Design Thinking in Potsdam konnte PIKSL viele Anregungen mitnehmen: Design Thinking ist ein multidisziplinär-nutzerzentrierter Ansatz, mit dem Konzepte, Dienstleistungen und Produkte für alle Lebensbereiche entwickelt werden können. In der komplexen Welt der Gegenwart können immer weniger Impulse zur Bearbeitung von Fragestellungen von einzelnen Disziplinen gegeben werden, die multiprofessionelle Zusammenarbeit kann zu einer deutlichen Erweiterung von Sichtweisen beitragen. Der Weg zu innovativen Ideen besteht aus Sicht des Design Thinkings aus einer Folge von sechs Schritten, die iterativ durchlaufen werden: Verstehen, Beobachten, Sichtweise definieren, Erfinden, Visualisieren/Prototypen entwickeln und Testen. Erfinderische Entwicklung ist abhängig von einer Kultur der offenen Zusammenarbeit und einer variablen Arbeitsumgebung. Das PIKSL-Labor in Düsseldorf-Flingern wurde ebenfalls als multifunktionaler Raum konzipiert um verschiedenste Problemstellungen interdisziplinär mit Menschen mit (geistiger) Behinderung zu bearbeiten.

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PIKSL-Aktionstag 5. Mai: Gemeinsam Barrieren abbauen

Wer am Samstag zum PIKSL-Parcours kam, konnte sich über viele Handicaps informieren und selbst erfahren, wie schwer es ist, die Hürden im Kommunikations- und Computeralltag zu nehmen. Alle konnten mitmachen: In der Zeit von 10 bis 14 Uhr informierten sich insgesamt rund 80 Gäste und Passanten im PIKSL-Labor, wie Barrierefreiheit in der Computertechnologie aussehen kann  – für Menschen mit und ohne Behinderung.

Wie fühlt es sich an, wenn man schlecht lesen und schreiben kann, sehbehindert ist oder die Finger sich kaum bewegen lassen?  „Da ist man ganz schön verloren, wenn man auf der Tastatur keine Orientierung hat“, staunte Ingrid Hartmann, die das PIKSL-Labor zum Aktionstag am 5. Mai besuchte. „Ich kann normalerweise recht flott am Computer schreiben, aber hier finde ich mich nicht zurecht.“ Die Arzthelferin aus Düsseldorf probierte am Computer-Parcours ein Lern- und Schreibprogramm aus – allerdings ohne Buchstaben auf der Tastatur, die waren abgeklebt.

Die zweite Computer-Station warnoch kniffliger: Durch eine verkratzte Brille blickend, sollten Besucher ein Online-Spiel testen, das über Farberkennung zum Ziel führt.  „Ich musste ganz nah ’ran gehen, weil ich nicht einmal den Cursor der Maus erkannt habe“, erklärte Dietmar Schaefer. „Eigentlich bin  ich sehr computeraffin, aber bei der schlechten Sicht bräuchte ich so etwas wie ein Signal, vielleicht einen blinkenden Pfeil, damit ich überhaupt weiß, wo ich gerade auf dem Monitor bin“, regte der 50-jährige Düsseldorfer an.

Jedes Jahr am 5. Mai gehen Tausende auf die Straße, um für eine Gesellschaft zu demonstrieren, die niemanden ausschließt. Das PIKSL-Labor in Düsseldorf beteiligte sich unter dem Motto „Jede Barriere ist eine zu viel“ und mit Unterstützung der Aktion Menschmit einem Internet-Parcours am Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung.

 


Wassersport im PIKSL-Labor

Seit ein paar Tagen sind wir stolze Besitzer einer XBox! Jetzt können wir am Computer spielen oder Abenteuer bestehen, ohne dass wir dafür eine Tastatur oder einen Joystick benötigen. Denn die Xbox reagiert über Sensoren auf unsere Körperbewegungen. Bei der „Wildwassersause“ - so nennt sich eine virtuelle Tour im Schlauchboot – kann man hüpfend das Boot abheben lassen, oder aber mit Schritten zur Seite die Richtung bestimmen. Das macht einen Riesen-Spaß, und die, die zuschauen, haben viel zu lachen – denn einige Bewegungen sehen schon komisch aus! Silke und Benjamin waren besonders sportlich und ständig „in der Luft“, um möglichst viele Punkte zu sammeln. Nicht schlecht! Wenn ihr auch Lust auf Wildwasser-Action habt, dann schaut doch mal rein und spielt mit!

Viele Grüße,

euer PIKSL-Team

LVR zu Besuch bei PIKSL

Nachdem verschiedene Einrichtungen und unterstützende Angebote der IGL besucht wurden informierte sich der Landschaftsverband Rheinland (LVR) über die Arbeit des PIKSL Labors. Das PIKSL Labor ist ein Ort des gemeinsamen Lernens: Die Besucher_innen arbeiten gemeinsam mit Fachleuten und Studierenden aus verschiedenen Bereichen an sozialen und technischen Innovationen. Der Kommunikationsort "PIKSL-Labor" schafft die Schnittstelle zwischen Besuchern_innen und Kooperationspartnern, um stigmatisierungsfreie Lösungen gemeinsam erarbeiten zu können. Menschen, die als geistig behindert gelten, bieten zur Zeit einen Computerkurs für Senioren aus dem Stadtteil an - PIKSL schafft somit ein inklusives Angebot!

Und …. Schnitt! Filmreif für den Aktionstag am 5. Mai.

Zwei Proben, und schon waren Silke und Elisabeth filmreif: Mit einem kurzen Video kündigen die beiden PIKSLerinnen unseren Aktionstag an. Denn dieser erste Samstag im Mai steht unter dem Motto: „Jede Barriere ist eine zu viel“ - eine Aktion zur Barrierefreiheit, die von der Aktion Mensch ins Leben gerufen wird. Wir machen natürlich mit: Mit einem Internet-Parcours. Das PIKSL-Labor lädt BesucherInnen dazu ein, eigene Erfahrungen mit Barrieren zu machen. An fünf verschiedenen Computer-Stationen können sie ausprobieren, wie bereits kleine Hindernisse die Handhabung moderner Informations- und Kommunikationsmittel erschweren – oder gar unmöglich machen. Zum Beispiel: Wie schreibe ich etwas am Computer, wenn auf der Tastatur gar keine Buchstaben zu finden sind? Probiert es aus! Um 10 Uhr geht es am Samstag los. Wir freuen uns auf euch!

Euer PIKSL-Team

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