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Foto-Projektwoche im PIKSL Labor

, von Elisabeth Hermanns

Fotoausstellung des PIKSL-Fotosommers

In der Projektwoche „Ein Fotosommer in Düsseldorf“ erlernten wir den Umgang mit der digitalen Kompaktkamera, die anschließende Bildbearbeitung und hatten dabei auch noch jede Menge Spaß ...

Eigentlich sind Ferien ja immer etwas Großartiges, aber für uns waren die Sommerferien im PIKSL Labor (vom 21.7.-1.8.) eine sehr sehr lange Zeit, in der wir nicht am Computer arbeiten konnten und uns mit unseren Freunden via Facebook austauschen konnten. Umso fröhlicher waren wir, als wir am 4.8. wieder auf der Erkrather Straße 107 einkehren konnten. Ferien haben manchmal außergewöhnliche Wirkungen – so hatten wir doch tatsächlich vergessen, dass am 4.8. erstmals die Fotoprojektwoche mit Sven beginnen sollte. Das bedeutete: statt Spielen und Chatten am Rechner gab es in gemütlicher Runde mit anderen Interessierten einen kleinen Ausblick auf die Projektwoche. Ums Fotografieren sollte es also gehen. Technik und Perfektion sollten dabei gar nicht im Vordergrund stehen, vielmehr das gemeinsame Erleben. So erzählte uns Sven, wie sich die Fotografie und natürlich das „szenische“ Auge in den letzten 120 Jahren verändert hat. Dies demonstrierte er an alten, sogenannten Analog-Kameras. Das war doch sehr aufregend und neu für uns. Ferner erzählte er uns, worauf es bei Bildaufbau, Fototechnik und Gestaltung ankommt. Was wir beim Belichten beachten müssen? Warum unsere Foto nicht so werden, wie wir sie uns vorgestellt haben. Und:  Was ist eigentlich das Licht und welches Licht brauchen wir für gute Fotos?

Das war viel Theorie – die es erst einmal draußen im Gelände auszutesten galt. So gingen wir in einen Park und knippsten mit unseren digitalen Kompaktkameras erst einmal drauf los. Die Ergebnisse haben uns ganz schön (positiv) überrascht! Am Mittwoch setzten wir das mit allen Projektwochenteilnehmern fort und gingen auf Fotoschnitzeljagd – bzw. Safari und stellten unser erlerntes Wissen auf die Probe. In zwei Gruppen zogen wir los und knipsten unseren Düsseldorfer Sommer. Am Abend machte uns das unbeständige Wetter zu schaffen, denn es regnete aus allen Eimern. Leider. Wir hatten dennoch genügend Motive, die wir am darauffolgenden Tag am Rechner bearbeiteten. Das war unglaublich, waren unsere Fotos so schon ganz schön anzusehen, holten wir mit verschiedenen Bildbearbeitungsprogrammen noch viel aus unseren Bildern heraus und lernten entsprechende Filter zu verwenden. Damit waren wir auch noch am Freitag beschäftigt – wobei wir uns beeilen mussten, da Sven mit uns eine Foto- und Filmausstellung NRW-Forum Düsseldorf besuchen wollte.

Die Ausstellung „Visionen und Alpträume – Die Stadt der Zukunft im Film“ war toll und sehr interessant. Zu sehen gab es Filmkulissen und Bilder aus sehr bekannten Science Fiction-Filmen. Außerdem: Wie neue Film- und Fototechniken alte Vorgehensweisen ersetzen. Das war sehr sehr interessant!!! Wir waren von den unglaublich, riesige Installationen sehr beeindruckt. Die Ausstellung sollte uns schon mal das Gefühl einer Ausstellung vermitteln, die wir am Samstag selber vorzubereiten hatten. Denn Sven hat die bearbeiteten Bilder in die Druckerei gegeben, damit wir diese am Samstag der Öffentlichkeit präsentieren konnten.

Am Samstag waren wir sehr nervös und frühstückten erst einmal zur Beruhigung. Im Anschluss holte Sven die Bilder ab! Als wir die fertigen Produkte unserer Fotoprojektwoche sahen, waren wir alle sehr beeindruckt und stolz auf uns. Nach dem Prinzip der „Petersburger Hängung“ hängten wir die Bilder in loser Reihenfolge und Anordnung auf. Um 14 Uhr eröffneten wir offiziell unsere Ausstellung - bei der es auch unsere berühmt- berüchtigten PIKSL-Waffeln gab. Die BesucherInnen waren sehr beeindruckt von unseren Bildern – das haben sie uns ständig gesagt! Wir dagegen waren sehr nervös, weil die UHU-Klebestreifen nicht an der Wand hielten und unsere Bilder oft einfach von der Wand abfielen. Leider. Nichts desto trotz war das eine tolle Woche, in der wir viel gelernt und erlebt haben. Gerne wieder!

Eure Elisabeth und Euer Jörg

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