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PIKSL bei T-Systems in Bonn

, von Benjamin Freese

PIKSL bei T-Systems in Bonn

In Deutschland beschäftigen sich ganz unterschiedliche Gruppen (Politiker/innen, Städte, Firmen, Wissenschaftler/innen …)  mit dem „demografischen Wandel“. Dieser Begriff steht für eine Veränderung der Bevölkerungs-Zusammensetzung. Häufig wird dabei überlegt, wie man damit umgehen soll, dass in einigen Jahren vermutlich immer mehr alte Menschen in Deutschland leben. In Deutschland werden immer weniger Kinder geboren und gleichzeitig werden die Menschen immer älter. Eine Idee, im Umgang mit dem demografischen Wandel liegt darin, technische System zu entwickeln, die den Menschen helfen können, möglichst lange selbstständig zu leben. Auch die Befürchtung, dass künftig immer mehr ältere Menschen versorgt und gepflegt werden müssen hat dazu geführt, dass die Bundesregierung ein Forschungs-Programm zur „Mensch-Technik-Interaktion“ initiiert hat. „Altersgerechte Assistenzsysteme für ein selbstbestimmtes Leben“ (AAL) sollen die Lebensqualität für Menschen im Alter verbessern. 

Auch die Firma T-Systems in Bonn beschäftigt sich seit 2006 mit dem Thema AAL im Kontext von Pflege. Über erste Forschungs-Projekte mit Trägern der freien Wohlfahrtspflege ist ein eigenes Geschäftsfeld entstanden, welches erste konkrete Vorstellungen von Produkte und Dienstleistungen entwickelt hat, die schon bald auf den Markt kommen sollen. Wie bei T-Systems möchte auch PIKSL die künftigen Nutzerinnen und Nutzer bei der Entwicklung und Gestaltung von technischen Produkten und Dienstleistungen mit Alltagsbezug von vorne herein einbeziehen. Die PIKSL-Laboranten (Menschen mit Lernschwierigkeiten, Senioren, Studenten, Kinder, …) können einen großen Beitrag leisten, Komplexität abzubauen und Produkte somit deutliche anwenderfreundlicher zu gestalten. Wichtig ist es, genau zu schauen, was gebraucht wird und wie nützlich Produkte und Lösungen für die Zielgruppe sind!

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