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PIKSL im WDR

Piksl-Kurs in WDR-Beitrag

Unsere PIKSL-Experten wurden bei einem unserer Computerkurse vom WDR begleitet. In der Mediathek kann der Beitrag angesehen werden: 

WDR-Beitrag in der Mediathek

Aktuelles

PIKSL im Fernsehen!

, von Chantal Guerrero

Zum PIKSL-Aktionstag am 5. Mai filmte Center TV bei uns im Labor - und berichtete im Fernsehen über das PIKSL-Projekt und die Aktion "Jede Barriere ist eine zu viel". Den Beitrag könnt ihr euch hier anschauen. Viel Spaß dabei!

PIKSL-Aktionstag 5. Mai: Gemeinsam Barrieren abbauen

, von Chantal Guerrero

Wer am Samstag zum PIKSL-Parcours kam, konnte sich über viele Handicaps informieren und selbst erfahren, wie schwer es ist, die Hürden im Kommunikations- und Computeralltag zu nehmen. Alle konnten mitmachen: In der Zeit von 10 bis 14 Uhr informierten sich insgesamt rund 80 Gäste und Passanten im PIKSL-Labor, wie Barrierefreiheit in der Computertechnologie aussehen kann – für Menschen mit und ohne Behinderung.

Wie fühlt es sich an, wenn man schlecht lesen und schreiben kann, sehbehindert ist oder die Finger sich kaum bewegen lassen? „Da ist man ganz schön verloren, wenn man auf der Tastatur keine Orientierung hat“, staunte Ingrid Hartmann, die das PIKSL-Labor zum Aktionstag am 5. Mai besuchte. „Ich kann normalerweise recht flott am Computer schreiben, aber hier finde ich mich nicht zurecht.“ Die Arzthelferin aus Düsseldorf probierte am Computer-Parcours ein Lern- und Schreibprogramm aus – allerdings ohne Buchstaben auf der Tastatur, die waren abgeklebt.

Die zweite Computer-Station warnoch kniffliger: Durch eine verkratzte Brille blickend, sollten Besucher ein Online-Spiel testen, das über Farberkennung zum Ziel führt. „Ich musste ganz nah ’ran gehen, weil ich nicht einmal den Cursor der Maus erkannt habe“, erklärte Dietmar Schaefer. „Eigentlich bin ich sehr computeraffin, aber bei der schlechten Sicht bräuchte ich so etwas wie ein Signal, vielleicht einen blinkenden Pfeil, damit ich überhaupt weiß, wo ich gerade auf dem Monitor bin“, regte der 50-jährige Düsseldorfer an.

Jedes Jahr am 5. Mai gehen Tausende auf die Straße, um für eine Gesellschaft zu demonstrieren, die niemanden ausschließt. Das PIKSL-Labor in Düsseldorf beteiligte sich unter dem Motto „Jede Barriere ist eine zu viel“ und mit Unterstützung der Aktion Menschmit einem Internet-Parcours am Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung.

LVR zu Besuch bei PIKSL

, von Benjamin Freese

Nachdem verschiedene Einrichtungen und unterstützende Angebote der IGL besucht wurden informierte sich der Landschaftsverband Rheinland (LVR) über die Arbeit des PIKSL Labors. Das PIKSL Labor ist ein Ort des gemeinsamen Lernens: Die Besucher_innen arbeiten gemeinsam mit Fachleuten und Studierenden aus verschiedenen Bereichen an sozialen und technischen Innovationen. Der Kommunikationsort "PIKSL-Labor" schafft die Schnittstelle zwischen Besuchern_innen und Kooperationspartnern, um stigmatisierungsfreie Lösungen gemeinsam erarbeiten zu können. Menschen, die als geistig behindert gelten, bieten zur Zeit einen Computerkurs für Senioren aus dem Stadtteil an - PIKSL schafft somit ein inklusives Angebot!

Wassersport im PIKSL-Labor

, von Chantal Guerrero

Seit ein paar Tagen sind wir stolze Besitzer einer XBox! Jetzt können wir am Computer spielen oder Abenteuer bestehen, ohne dass wir dafür eine Tastatur oder einen Joystick benötigen. Denn die Xbox reagiert über Sensoren auf unsere Körperbewegungen. Bei der „Wildwassersause“ - so nennt sich eine virtuelle Tour im Schlauchboot – kann man hüpfend das Boot abheben lassen, oder aber mit Schritten zur Seite die Richtung bestimmen. Das macht einen Riesen-Spaß, und die, die zuschauen, haben viel zu lachen – denn einige Bewegungen sehen schon komisch aus! Silke und Benjamin waren besonders sportlich und ständig „in der Luft“, um möglichst viele Punkte zu sammeln. Nicht schlecht! Wenn ihr auch Lust auf Wildwasser-Action habt, dann schaut doch mal rein und spielt mit!

Viele Grüße,
euer PIKSL-Team

Und …. Schnitt! Filmreif für den Aktionstag am 5. Mai.

, von Chantal Guerrero

Zwei Proben, und schon waren Silke und Elisabeth filmreif: Mit einem kurzen Video kündigen die beiden PIKSLerinnen unseren Aktionstag an. Denn dieser erste Samstag im Mai steht unter dem Motto: „Jede Barriere ist eine zu viel“ - eine Aktion zur Barrierefreiheit, die von der Aktion Mensch ins Leben gerufen wird. Wir machen natürlich mit: Mit einem Internet-Parcours. Das PIKSL-Labor lädt BesucherInnen dazu ein, eigene Erfahrungen mit Barrieren zu machen. An fünf verschiedenen Computer-Stationen können sie ausprobieren, wie bereits kleine Hindernisse die Handhabung moderner Informations- und Kommunikationsmittel erschweren – oder gar unmöglich machen. Zum Beispiel: Wie schreibe ich etwas am Computer, wenn auf der Tastatur gar keine Buchstaben zu finden sind? Probiert es aus! Um 10 Uhr geht es am Samstag los. Wir freuen uns auf euch!
Euer PIKSL-Team

Semesterauftakt FH D | Bildzeichensprache

, von Benjamin Freese

Gemeinsam mit Studierenden der Fachhochschule Düsseldorf arbeiten wir an Ideen und Konzepten einer bildzeichenbasierten Kommunikationsform: Webbasierte Kommunikationswege und Informationsquellen setzt in der Regel voraus, dass man als Nutzer lesen und schreiben kann. Viele Menschen können dies jedoch nicht - allein in Deutschland gibt es Schätzungen zufolge mehr als vier Millionen Analphabeten. Ausgehend von dieser Problemsituation untersuchen wir die Möglichkeiten von Piktogrammen und anderen bildsprachlichen Formen als alternativen Ansatz zur Kommunikation und stellen uns die Frage, inwieweit computergestütztes Arbeiten mit Zeichensprachen neue Handlungsoptionen für die Betroffenen bieten kann. Wir hinterfragen hierbei die herkömmlichen Konzepte statischer Zeichensysteme und erforschen das Potential digitaler Arbeitsmethoden und ihrer Werkzeuge für neue Lösungen. Das Ziel ist es, Ideen zu einer unkompliziert und intuitiv anwendbaren Kommunikationsform mit Hilfe einer Bildzeichensprache zu entwickeln.

CITEC zu Besuch bei PIKSL

, von Benjamin Freese

Vertreter vom Exzellenzcluster Kognitive Interaktionstechnologie (CITEC) von der Universität Bielefeld haben sich über die Arbeit des PIKSL-Labors informiert. Im Fokus der interdisziplinären Arbeit am CITEC stehen Interaktive Intelligente Systeme - technische Systeme, die für den Menschen intuitiv und leicht bedienbar sind: Von Alltagsgeräten bis hin zu Robotern. Die zukünftige Technologie sollen sich auf den Menschen einstellen anstatt – wie bisher – den Menschen zu zwingen, sich auf die oft sperrige Bedienung der entsprechenden Gerätschaft einzustellen. Für das Projekt PIKSL ist es ebenfalls maßgebend, Technik auf die Bedürfnisse von Menschen auszurichten: Die Besonderheit von PIKSL besteht darin, dass Menschen mit Handicap als Entwickler und als Referenzgruppe gemeinsam mit Experten aus Forschung und Wissenschaft stigmatisierungsfreie Lösungen erarbeiten.

PIKSL bei UNIAKTIV

, von Benjamin Freese

UNIAKTIV steht für eine aktive Form des Lernens an Hochschulen und die Verbindung von universitärer Lehre mit gesellschaftlicher Verantwortung. Mit UNIAKTIV gestaltet die Universität Duisburg-Essen den Dialog mit der Zivilgesellschaft und setzt sich dafür ein, gesellschaftliche Verantwortung und gesellschaftliches Engagement von Studierenden und Lehrenden zu fördern und in die universitäre Lehre einzubinden. Im Rahmen von „Service Learning“ koordiniert UNIAKTIV Lehrveranstaltungen, in denen Fachwissen und Schlüsselkompetenzen in sozialen, kulturellen und ökologischen Handlungsfeldern erworben und angewendet werden. In seinem Grundsatz zielt „Service Learning“ auf die Verbindung von universitärem Lernen (Learning) und einem Dienst am Gemeinwesen (Service) - Studierende lernen in und an der Bearbeitung eines konkreten zivilgesellschaftlichen Bedarfs und gleichzeitig profitieren gemeinnützige Einrichtungen oder Akteure von dem Service der Studierenden. Im Rahmen von Regio ELF forschen Studierende und Universitätsangehörige der Universität Duisburg-Essen gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Partnern an regionalen Themen und Anliegen, um ununmittelbar nutzbare Erkenntnisse zu gewinnen. Eine Kooperation zwischen UNIAKTIV und PIKSL bietet aufgrund der inklusiven und interdisziplinären Forschungs- und Entwicklungsarbeit im PIKSL-Labor viel Potenzial.